Der Blinddarm ist ein wichtiges Organ im mittleren Bauch

Der Blinddarm hilft dabei, gesund zu bleiben

Der Blinddarm wird von vielen Menschen unterschätzt

Der Blinddarm ist kein lästiges Anhängsel, das dem Menschen schaden kann, sondern ein wichtiger Darmabschnitt, der eine entscheidende Rolle bei der Immunabwehr spielt.

Der Blinddarm hilft dem Organismus gesund zu bleiben.

Der Blinddarm ist ein unterschätztes Organ und das liegt auch daran, dass unter der Bezeichnung oft auch der eigentliche Blinddarmfortsatz gemeint ist. Das führt dann oft zur irrigen Annahme, der 6-8 cm lange Blinddarm, der auf der rechten Seite etwa mittig liegt, wäre erkrankt. Häufig ist zu lesen, dass der Blinddarm überflüssig ist, doch das ist er ganz und gar nicht. Er ist ausgekleidet mit Lymphgewebe, das eine wichtige Funktion bei der Immunabwehr erfüllt. Insgesamt unterstützt dieser Teil des Systems die Funktion des gesamten Darms. Es ist daher wichtig, den Darm so zu pflegen, dass er seine Arbeit gut erfüllen kann. Das funktioniert vor allem über eine überlegte Medikamentengabe und eine gesunde Ernährung. Unglücklicherweise ist gerade der Darm, der durch eine ungesunde Ernährung überlastet wird, häufig auch der, der zusätzlich Medikamente kompensieren muss. So kann ein Teufelskreis entstehen, der nur schwer wieder zu durchbrechen ist.

Der Blinddarm braucht Schutz und Hilfe

Je mehr der Blinddarm und alle anderen Organe durch eine gesunde Lebensweise geschützt werden, desto weniger Probleme sind zu erwarten. Zwar ist niemand gegen Krankheiten gefeit, dennoch können viele Probleme vermieden werden, wenn möglichst schon im Vorfeld auf die Lebensweise geachtet wird. Vielen Patienten ist gar nicht klar, dass der gesamte Körper die Folgen zu spüren bekommt und unvermeidliche Erkrankungen schlechter ausheilen. Zu einer gesunden Lebensweise, die auch dem Blinddarm hilft, gehört eine Ernährung, die reich an Gemüse und Obst ist. Sehr wichtig ist jedoch auch genügend Trinkwasser. Nicht zu vernachlässigen werden sollte die Bewegung, denn auch die hat einen Einfluss auf den Darm. Wird alles zusammen beachtet, bleibt das Immunsystem stabil. Der Blinddarm ist ein recht robustes Organ, das jedoch lange Zeit Probleme verursachen kann, wenn das Gleichgewicht im Körper erst einmal gestört ist, weshalb schon bei den ersten Anzeichen eine ärztliche Betreuung wichtig ist. 
 

Posted in Appendix | Leave a comment

Der Blinddarm ist ein wichtiger Teil des Darms

Der Blinddarm wird  von vielen Menschen unterschätzt

Der Blinddarm hat Einfluss auf die Gesundheit

Der Blinddarm ist ein wichtiger Teil des Darms und besteht nicht etwa nur aus dem Appendix, der bei Entzündungen für starke Schmerzen sorgt und schließlich entfernt werden muss.

Der Blinddarm sorgt auch für eine gesunde Verdauung

Der Blinddarm ist ein Darmstück, das einen Abschluss hat und vom Dickdarm ausgeht. Er hat einen kleinen Fortsatz, den Appendix. Ist von einer Blinddarmentzündung die Rede, führt das oft zu Missverständnissen, denn im Falle einer Operation wird nicht der gesamte Blinddarm entfernt, sondern lediglich der kleine Wurmfortsatz. Der Blinddarm liegt auf der rechten Seite im Mittelbauch. Er ist nur etwa 6-8 cm lang und hängt ähnlich wie ein Sack. Lange Zeit dachte man, dass der Blinddarm keine Funktion mehr hat. Mittlerweile ist das jedoch widerlegt. Lediglich bei der Verdauung spielt er nur eine untergeordnete Rolle. Insgesamt enthält er sehr viel Lymphgewebe, so dass man heute weiß, dass der gesamte Darm wichtig für die Immunabwehr ist. Er reagiert vor allem auf die Antigene, die mit den Nährstoffen aufgenommen werden.

Der Blinddarm ist wichtig für die Gesunderhaltung

Kein Organ ist überflüssig, auch der Blinddarm nicht. Heute bemüht man sich daher, möglichst alle Organe zu erhalten. Das ist auch dann der Fall, wenn sie erkrankt sind. Lediglich wenn sie in ihrer Funktion zu stark eingeschränkt sind oder wenn sie nicht mehr geheilt werden können, werden sie operativ entfernt. Die Gesunderhaltung ist wichtig und die ist deutlich abhängig von der Lebensweise und der Ernährung. Viele Organe kommunizieren untereinander über Botenstoffe. Schlechte Ernährung macht sich deshalb im Ergebnis im gesamten Körper bemerkbar. Während Ausnahmen durchaus erlaubt sind, sollte z.B. Fastfood möglichst gemieden werden. Zu einseitige, zuckerreiche und fettreiche Ernährung nimmt Einfluss auf das Immunsystem, dass die Folgen ohne die umfangreiche Versorgung mit Mineralien und Vitaminen nicht mehr ausgleichen kann. Deshalb profitiert auch der Blinddarm von einer biologisch wertvollen Ernährung mit ausreichend Vitaminen, Spurenelementen und Mineralien.  Vor allem bei Infektionen oder bei besonders hohen Belastungen im Lebensalltag können sich die Folgen der Ernährung auch im Blinddarm widerspiegeln.
 

Posted in Appendix | Leave a comment

Auch die Heilung nach einer Blinddarm – Operation fordert Sorgfalt

Auch die Heilung nach einer Blinddarm – Operation fordert Sorgfalt

Nach einer Blindarm-Operation ist viel Ruhe angesagt

Egal, mit welcher Methode eine Blinddarm-Operation durchgeführt wurde, auch die Heilung, die nun beginnt, erfordert vom Patienten und auch vom medizinischen Personal Aufmerksamkeit und Sorgfalt. Selbst wenn nur zwei winzige Schnitte in der Bauchdecke zu sehen sind, besteht stets die Gefahr einer Wundinfektion. Und diese kann sich sehr schnell in die Bauchhöhle ausdehnen. Deshalb ist es unerlässlich nach einer Blinddarm-Operation, den Wunden große Aufmerksamkeit zu schenken. Täglich müssen sie kontrolliert und desinfiziert werden. Schon die kleinste Rötung kann auf eine beginnende Infektion hinweisen und muss sofort ärztlich behandelt werden. Diese Sorgfalt muss umso größer sein, wenn der Chirurg zur Blinddarm-Operation nur einen, dafür aber größeren Schnitt gesetzt hat. Patienten sollten bedenken, dass die Bauchdecke aus mehreren Schichten besteht, die nun nach und nach wieder zusammenwachsen müssen. Dies geschieht nicht an zwei Tagen.

Wunden brauchen nach einer Blinddarm – Operation Ruhe

Vier bis sechs Tage bleiben Patienten nach einer Blinddarm-Operation in der Regel im Krankenhaus. In dieser Zeit wird die Wundpflege vorgenommen, der Patient soll viel ruhen, damit die Haut ungestört zusammenwachsen kann. Aber auch nach der Entlassung aus dem Krankenhaus kann der Patient viel zu einer schnellen und vollständigen Heilung nach seiner Blinddarm-Operation tun. Um die gesunde Narbenbildung nicht zu stören, ist Sport erst dann wieder erlaubt, wenn der Arzt dies befürwortet. Auch schwer tragen sollten Patienten nach einer Blinddarm-Operation erst einmal nicht. Solarium und direkte Sonneneinstrahlung sind ebenfalls tabu. Wunden vertragen keine UV- Strahlung. Sie kann dazu führen, dass sich selbst die kleinste Narbe dauerhaft dunkel verfärbt. Wer dennoch nach seiner Blinddarm-Operation ein Sonnenbad nehmen möchte, sollte die Narben mit einem Pflaster abkleben. In der ersten Zeit nach ihrer Blinddarm-Operation sollten die Patienten keine einengende Kleidung tragen. Das beeinträchtigt den gesunden Heilungsprozess.

 

Posted in Appendix | Tagged , | Leave a comment

Der rechtzeitige Gang zum Arzt ermöglicht eine schonende Blinddarm-Operation

Der rechtzeitige Gang zum Arzt ermöglicht eine schonende Blinddarm-Operation

Bei Blinddarm-Beschwerden nicht lange warten

Viele Patienten erkennen zu spät, dass sie an einer Blinddarm-Entzündung leiden. Das liegt daran, dass die Symptome diffus erscheinen. Der Patient verspürt Schmerzen in der Magengegend oder am Bauchnabel. Meistens wird der Schmerz, der wieder verschwinden kann, von Übelkeit und Appetitlosigkeit begleitet. Das oft nur leichte Fieber wird oft übersehen. Der Patient glaubt, er leide an einem Magen-Darm-Infekt. Die Blinddarm-Operation kann in diesem Stadium der Krankheit nach einem sehr schonenden Verfahren durchgeführt werden. Die Operationsmethode bei einer Blinddarm-Entzündung nennt sich laparoskopische Appendektomie. Ist die Blinddarm-Entzündung nicht fortgeschritten, ist die laparoskopische Appendektomie die Operationsmethode, die den Patienten am wenigsten belastet. Zwei winzige Bauchöffnungen reichen, um den Blinddarm zu entfernen. Der erste Schnitt wird im unteren rechten Bauchbereich gesetzt, der zweite unterhalb des Bauchnabels. Als erstes muss Gas in die Bauchhöhle geleitet werden, damit der Chirurg eine bessere Sicht hat. Nun wird eine winzige Kamera durch die Öffnung am Nabel bis zum Blinddarm geleitet. Kleine Instrumente werden durch die untere Öffnung der Bauchdecke bis zum Operationsgebiet geschoben. Dort muss der Chirurg die Gefäße, die Wurmfortsatz und Blinddarm verbinden, elektronisch verkochen und abbinden. Mit einer Schlinge zieht der Chirurg den Appendix aus der Bauchhöhle. Nach dem Ausleiten des Gases können beide Schnitte vernäht werden.

Droht der Blinddarm-Durchbruch, muss es schnell gehen

Eile ist geboten, wenn die Blinddarm-Entzündung fortgeschritten ist und ein Durchbruch droht. In diesem Fall greift der Chirurg zu der schnelleren Blinddarm-Operationsmethode. Er nimmt in der unteren rechten Bauhälfte einen größeren Schnitt vor, trennt mit einem den Wurmfortsatz vom Blinddarm ab und entfernt den Appendix umgehend aus dem Bauch. Mit einer speziellen Naht versenkt er die Schnittstelle und sichert sie mit einer weiteren Naht. Anschließend verschließt der Chirurg die Baudecke in mehreren Schichten.

 

Posted in Appendix | Tagged | Leave a comment

Der Blinddarm – Durchbruch: Nun ist höchste Eile geboten

Der Blinddarm – Durchbruch: Nun ist höchste Eile geboten

Blinddarm – Beschwerden ernst nehmen

Viele Patienten ignorieren leider noch immer die ersten Anzeichen einer Blinddarm-Entzündung. Das ist gefährlich. Aber oft sind auch die diffusen Beschwerden daran schuld, dass ein Patient nicht erkennt, in welcher Gefahr er sich befindet. Denn in den meisten Fällen sind die auftretenden Schmerzen nicht kontinuierlich. Sie kommen und gehen und können daher leicht mit heftigen Blähungen verwechselt werden. Auch weitere Symptome wie leichtes Fieber, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen werden häufig vom Patienten selber als „Magen-Darm-Infekt“ diagnostiziert und als lästig, aber vorübergehend hingenommen. Eine Blinddarm-Entzündung nimmt der Patient meistens nicht an. Der Blinddarm-Durchbruch kündigt sich in der Regel deutlich an. Spätestens, wenn die Schmerzen nicht mehr nachlassen, sondern ständig stärker werden, ist der direkte Gang ins Krankenhaus unausweichlich. Oft macht sich ein drohender Blinddarm-Durchbruch auch durch Erbrechen und Ansteigen des Fiebers bemerkbar.

Warum der Blinddarm – Durchbruch so gefährlich ist

Bei einer Blinddarm-Entzündung haben Bakterien den Inhalt und die Schleimhaut des Wurmfortsatzes zersetzt. Das befallene Gewebe quillt nach und nach auf. Wenn dann auch noch der Abfluss der Flüssigkeit verhindert wird, die sich im Appendix befindet, breitet sich die Entzündung aus. Ein solcher Abflusstau kann durch Kotsteine entstehen oder auch durch einen Obstkern. Die Schleimhaut platzt, der entstandene Eiter fließt ungehindert in die Bauchhöhle. Hier verursacht er binnen kurzer Zeit eine Bauchfellentzündung. Und dies kann für den Patienten lebensbedrohlich werden. In jedem Fall aber bedeutet diese Komplikation eine schwere Belastung des Immunsystems. Der Patient muss mit hohen Gaben von Antibiotika stabilisiert werden. Blinddarm und Eiter müssen sogar bei dieser Belastung umgehend entfernt werden. Der Aufenthalt im Krankenhaus verlängert sich bei einer Bauchfellentzündung durch Blinddarm-Durchbruch deutlich. Denn normalerweise kann ein Patient nach einer unproblematisch verlaufenen Blinddarm-Operation die Klinik nach vier bis sechs Tagen wieder verlassen.

 

Posted in Appendix | Tagged , , , , , | Leave a comment

Komplikationen nach einer Blinddarm – Operation

Komplikationen nach einer Blinddarm – Operation

Blinddarm – Entzündung

Die Blinddarm – Operation ist eine der häufigsten Operationen und auch eine der gefährlichsten, wenn der Patient bereits mit einem weit fortgeschrittenen Befund im Krankenhaus eingeliefert wird.  Fünf von 1000 Menschen erkranken im Laufe ihres Lebens an einer Blinddarm-Entzündung. Zwar kann eine solche Blinddarm-Entzündung Menschen aller Altersstufen betreffen, am häufigsten tritt sie allerdings bei Kinder zwischen fünf und zwölf Jahren auf. Ist die Blinddarm-Entzündung chronisch oder noch nicht sehr weit fortgeschritten, verläuft die notwendige Blinddarm – Operation in der Regel ohne Komplikationen

Blinddarm – Probleme, So früh wie möglich den Arzt aufsuchen

Leider neigen auch viele Eltern dazu, erste Warnsignale bei ihrem Kind nicht ernst zu nehmen. So kommen 65 Prozent aller Kinder, die an einer Blinddarm-Entzündung leiden, bereits mit einem durchbrochenen Blinddarm in die Klinik. Je mehr Eiter sich in die Bauchhöhle ergießt, umso größer ist die Gefahr einer Bauchfellentzündung. Sie stellt eine ernsthafte Bedrohung dar. Aber auch die Blinddarm – Operation kann für den Patienten Komplikationen nach sich ziehen. Eine der häufigsten ist eine Infektion als Folge der Operation. Dabei kann es sich um eine Wundinfektion handeln. Nicht selten sind aber auch Darmschlingenabszesse, die sich an der Trennstelle zwischen Blinddarm und Wurmfortsatz bilden. Auch fünf bis zehn Tage nach der Operation besteht noch die Gefahr eines Darmverschlusses. Und sogar Jahre später kann ein ehemaliger Blinddarm – Patient noch Probleme mit den Verwachsungen an der Naht bekommen.
Obwohl eine Blinddarm – Operation zu den häufigsten Einsätzen im Operationssaal zählt und zahlreiche Risiken in sich birgt, liegt die Sterblichkeit bei oder nach einer Blinddarm – Operation bei einer unkomplizierten Operation nur bei 0,3 Prozent. Lag bei Operationsbeginn bereits ein Blinddarm – Durchbruch vor, erhöht sich das Sterberisiko auf knapp ein Prozent. Bei einer bereits vorhandenen Bauchfellentzündung sterben sogar vier bis sechs Prozent der Patienten an den Folgen der Blinddarm-Entzündung.

 

Posted in Appendix | Tagged , | Leave a comment

Eine Blinddarm-Entzündung ist nicht mit Medikamenten heilbar

Eine Blinddarm-Entzündung ist nicht mit Medikamenten heilbar

Bei einer Blinddarm-Entzündung zum Arzt

Viele Patienten, die alle Symptome einer Blinddarm-Entzündung aufweisen, versuchen den Gang zum Arzt hinauszuzögern. Das kann schlimme Folgen haben. Eine akute Blinddarm-Entzündung ist nicht mit Diät, Tees oder Medikamenten heilbar. Um größere Schäden wie einen Blinddarm – Durchbruch und eine daraus resultierende Bauchfellentzündung zu vermeiden, hilft nur eine  Operation.

Es gibt zwei Möglichkeiten der Blinddarm – Operation

Hat sich der Verdacht erhärtet, dass der Patient an einer Blinddarm-Entzündung leidet, erfolgt die Einweisung ins Krankenhaus. Ab sofort darf der Patient keine Nahrung mehr zu sich nehmen. Dies ist eine Vorsorgemaßnahme für den Fall, dass eine sofortige Operation nötig wird. Sind die Symptome für die Erkrankung noch nicht besorgniserregend, wird sich der Chirurg für die laparoskopische Appendektomie entscheiden. Diese Art der Operation hat den Vorteil, dass nur zwei kleine Bauchöffnungen nötig sind. Eine Öffnung liegt im unteren rechten Bauchbereich, die zweite in der Nähe des Bauchnabels. Nun wird Gas in die Bauchhöhle geleitet, der Chirurg erhält einen besseren Überblick. Eine kleine Kamera wird durch die Öffnung am Nabel zum Blinddarm geführt. Durch die Öffnung in der unteren Bauchdecke führt der Operateur die winzigen Instrumente zum Blinddarm. Zunächst werden die Gefäße, die die Verbindung von Wurmfortsatz und Blinddarm darstellen, elektronisch verkocht und abgebunden. Anschließend zieht der Chirurg den Wurmfortsatz mit einer Schlinge aus der Bauchhöhle. Das Gas wird aus dem Bauch abgesaugt, die beiden Öffnungen werden vernäht.

Deuten die Symptome auf einen bevorstehenden Durchbruch hin, ist Eile geboten. Dann  macht der Chirurg einen größeren Schnitt in der rechten unteren Bauhälfte. Mit dem Skalpell wird der Wurmfortsatz vom Blinddarm abgetrennt und aus der Bauchhöhle entfernt. Die Stelle am Blinddarm, an der der Wurmfortsatz abgetrennt wurde, wird mit einer Naht „versenkt“ und mit einer zweiten Naht dicht verschlossen. Anschließend wird die Bauchdecke schichtweise vernäht.
 

Posted in Appendix | Tagged , , | Leave a comment

Blinddarm-Entzündung: Für den Arzt ist die Diagnose schwer

Blinddarm-Entzündung: Für den Arzt ist die Diagnose schwer

Der Blinddarm-Entzündung auf der Spur

Immer wieder ist von Fällen zu hören, in denen ein Arzt eine Blinddarm-Entzündung nicht erkannt, sondern den Patienten über einen längeren Zeitraum wegen einer angeblichen anderen Erkrankung im Bauchraum behandelt hat. Tatsächlich ist es wegen der zum Teil sehr diffusen Beschwerden des Patienten gar nicht so einfach, eine Blinddarm-Entzündung wirklich zweifelsfrei zu ermitteln. Damit dies gelingt, muss der Arzt bei unklarem Krankheitsbild immer wieder in alle Richtungen „ermitteln“. Denn auch andere Erkrankungen des Bauchraums zeigen Symptome einer Blinddarm-Entzündung.

Viele Körpersignale führen zu der Diagnose Blinddarm-Entzündung

Oft beginnt die Erkrankung mit unklaren Signalen. Ein Patient hat einfach keinen Appetit und fühlt eine leichte Übelkeit. Ein meistens zunächst leichter Schmerz in der Magengegend oder um den Bauchnabel herum stellt sich ein. Manchmal verschwindet er schnell wieder. In vielen Fällen verstärkt er sich aber innerhalb weniger Stunden erheblich. Aber auch wie kolikartige Zustände können sich die Schmerzen bei Blinddarm-Entzündung anfühlen. Der Arzt wird schon beim ersten Besuch des Patienten eine Blutentnahme vornehmen, um die Zahl der weißen Blutkörperchen im Blut zu ermitteln. Sind sie erhöht, wird der Arzt dies als weiteres Indiz für eine vorhandene Blinddarm-Entzündung werten. Oft geht damit ein leichtes Fieber einher. Der Patient klagt weiter über Appetitlosigkeit, Übelkeit und sogar Erbrechen. Und die Schmerzen melden sich auch wieder. Jetzt überprüft der Arzt nochmals genau den Standort des Schmerzes. Dabei prüft er einige Druckpunkte ab. Inzwischen ist der Schmerz in der rechten Unterbauchgegend angekommen. Die Indizieren für eine Blinddarm-Entzündung verdichten sich. Dann steigt plötzlich das Fieber, der Schmerz steigert sich. Für den Arzt ist dies ein sicherer Hinweis darauf, dass sich bei der vermuteten Blinddarm-Entzündung Komplikationen einstellen könnten. Dank moderner Bildgebungsverfahren wie Ultraschall und CT lässt sich die Diagnose Blinddarm-Entzündung schnell festigen.

 

Posted in Appendix | Tagged | Leave a comment

Eine akute Blinddarm-Entzündung sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen

Eine akute Blinddarm-Entzündung sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen

Blinddarm-Entzündung ernst nehmen

Die Ursache für die so genannte akute Blinddarm-Entzündung ist in der Regel eine Infektion. Im Darm befindliche Bakterien infizieren den Inhalt des Wurmfortsatzes (Appendix). Wenn der Ausgang des Appendix dann auch noch durch einen Fremdkörper wie einen Kotstein oder ein Obstkern verlegt ist, staut sich der Inhalt. Es kommt zu einer Schwellung des Wurmfortsatzes. Die Bakterien können sich durch die entstehende Wärme des Gewebes ungehindert weiter vermehren. Oft nimmt die Blinddarm-Entzündung einen akuten Verlauf.

Blinddarm-Entzündung: Der Körper gibt nicht immer klare Signale

Bei der Diagnostik einer Blinddarm-Entzündung kommt es auf die Kombination aller vorhandenen Krankheitssymptome an. Es ist nicht immer leicht, eine Blinddarm-Entzündung klar zu erkennen, weil auch viele andere Erkrankungen im Bauchbereich ähnliche Symptome aufweisen. Und nicht bei jedem Patienten tauchen alle Anzeichen einer Blinddarm-Entzündung auf. Auch die Intensität der Schmerzen kann durchaus differieren. Erste Schmerzen verspüren viele Patienten zunächst im Bereich des Magens oder des Bauchnabels. Die Schmerzen bei einer Blinddarm-Entzündung können über viele Stunden ansteigen, sich aber auch kolikartig melden und schließlich sogar über einen längeren Zeitraum gänzlich wieder verschwinden. Begleitet wird diese erste Schmerzattacke häufig von Übelkeit und Brechreiz.

Symptome bei einer Blinddarm-Entzündung

Auch Erbrechen kann bei der Blinddarm-Entzündung auftreten Viele Patienten klagen während der gesamten Dauer der Blinddarm-Entzündung über Appetitlosigkeit. Meistens tritt auch ein leichtes Fieber auf. Hier ist ein erster Indikator dafür, dass es Komplikationen bei der Blinddarm-Entzündung geben könnte. Denn hohes Fieber deutet nicht auf einen leichten Verlauf hin. Auch Schüttelfrost ist eher ein Alarmzeichen – möglicherweise für das bevorstehende Zerreißen der Haut, die die Entzündung umschließt. Im Blutbild zeigt sich bei einer Blinddarm-Entzündung eine deutlich erhöhte Anzahl an weißen Blutkörperchen (Leukozyten). Die wieder auftretenden Schmerzen verlagern sich nun in die rechte Unterbauchgegend. 

Posted in Appendix | Tagged , , | Leave a comment

Der Blinddarm ist nur ein kleines Anhängsel

Der Blinddarm ist nur ein kleines Anhängsel

Der Blinddarm stets an gleicher Stelle

Der Blinddarm befindet sich bei allen Menschen stets an der gleichen Stelle im Körper, und zwar unterhalb des Mündungsbereichs von Dünn- und Dickdarm im unteren rechten Bereich der Bauchhöhle. Hier trifft der Dünndarm, der sich in der Körpermitte durch die Bauchhöhle schlängelt, auf den Dickdarm. Dieser steigt an der Mündung auf und verläuft zunächst im rechten Bauchbereich nach oben bis unter die Rippen. Dort macht er eine Biegung nach links bis zur linken Bauchwand. Dort steigt er ab und zieht sich bis in den linken unteren Bauch. Als  Blinddarm wird der Bereich des Dickdarms bezeichnet, der unterhalb der Schnittstelle von Dick- und Dünndarm liegt. Daher stammt auch sein Name. Die Darmtätigkeit von Dünn- und Dickdarm beginnt erst oberhalb des Blinddarm, der somit ein Stück „blinden“ Darm bildet. Der Wurmfortsatz, der Appendix vermiformis, sitzt bei Menschen für gewöhnlich an der hinteren Wand des Blinddarms. Seine Größe variiert zwischen zwei und 20 Zentimeter, sein Durchmesser liegt zwischen einem halben und einem Zentimeter.

Manchmal findet sich der Blinddarm leider an anderer Stelle

Sicherheit gibt es bezüglich der Lage des Wurmfortsatzes am Blinddarm nicht. Während sich der Blinddarm selbst bei jedem Menschen an der gleichen Stelle befindet, kann der Wurmfortsatz durchaus in unterschiedliche Richtung im Körper orientiert sein. Während er normalerweise in Richtung Körpermitte ausgerichtet ist, kann er aber auch hinter dem Blinddarm eine Verbindung mit der Bauchwand bilden. Bei anderen Patienten richtet sich der Appendix nach oben und stellt eine Verbindung zur Leber her. Immer wieder werden auch andere Ausrichtungen beobachtet. Chirurgen, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch ohne die heutigen modernen Bildgebungsverfahren auskommen mussten, waren oft gezwungen, große Baudeckenschnitte vorzunehmen, um den entzündeten Wurmfortsatz zu finden. Heute ist die Diagnostik so sicher, dass von einer „Blinddarm – Operation“ nur noch eine kaum wahrnehmbare Narbe zurückbleibt. 

Posted in Appendix | Tagged | Leave a comment